Ein Kunde verbringt zwei Minuten auf einer Produktseite, legt aber nichts in den Warenkorb und geht wieder. Passiert nichts? Dann verschenkst Du Umsatz. Genau hier setzen automatisierte Workflows an – eine Kette vorgefertigter Mails, die durch eine konkrete Handlung ausgelöst wird. Andrew Langhorn von Magnet Monster hat die zehn wichtigsten Vorteile zusammengetragen.

Die Basis: Es läuft automatisch. Einmal aufgesetzt, startet die Sequenz bei jedem Trigger von selbst – ohne dass jemand rund um die Uhr manuell Mails verschickt. Darauf bauen die inhaltlichen Vorteile auf: Lead-Nurturing (Menschen wollen nicht sofort nach dem PDF-Download vom Vertrieb angerufen werden, sondern behutsam begleitet), wärmere Leads für den Vertrieb (weil sichtbar wird, was jemand gelesen und geklickt hat) und vor allem Relevanz für den Empfänger.

Relevancy and immediacy are important facets of email marketing automation.

Dazu kommen: mehr Markenbekanntheit (wertvoller Content baut die Beziehung auf Autopilot auf), Personalisierung (Vorname, Ort, dynamische Inhalte erhöhen Öffnungs- und Klickraten) und durchdachte Trigger (gut geplant ist der Content evergreen – egal ob jemand heute oder nächstes Jahr einsteigt). Die letzten drei sind die Wirtschaftlichkeitsargumente: weniger Fehler (alles an einem Ort revidierbar), Zeitersparnis und Kostenersparnis.

Ein ehrlicher Zusatz von mir: Diese Liste ist der Einsteiger-Blick auf Automation – solide und richtig, aber sie zeigt vor allem das Warum, nicht das Wie gut. In der Praxis entscheidet weniger, dass Du automatisierst, sondern wie relevant die einzelne Mail für das jeweilige Segment ist. Genau da liegt der eigentliche Hebel, und den muss man sich erarbeiten. Trotzdem: Als Argumentationshilfe, warum ein Shop überhaupt mit Flows starten sollte, ist die Übersicht prima.

Alle zehn Punkte im Detail liest Du im Originalartikel von Andrew Langhorn. Kurz: Wenn Du noch keine Flows einsetzt oder intern jemanden vom Nutzen überzeugen musst, ist das die passende Argumentationsgrundlage – besonders für kleinere Shops am Anfang.