Mehr als 3 Milliarden Dollar in fünf Tagen. Über 15.000 Klaviyo-Kunden erzielten an diesem Black Friday 2024 ihren bisher besten Umsatztag überhaupt. Tracey Wallace vom Klaviyo-Team hat die Plattformdaten analysiert und drei klare Muster identifiziert, die erfolgreiche Marken von durchschnittlichen trennten.

Früh starten – und das meine ich wörtlich

Der aktivste Marketing-Moment des Jahres 2024 war übrigens nicht Mitternacht am Black Friday, sondern 9 bis 10 Uhr morgens EST – in dieser Stunde wurden mehr als 420 Millionen Nachrichten versendet. Peak-Bestellvolumen folgte zwischen 12 und 13 Uhr, mit 1,3 Millionen Orders in 60 Minuten.

Was aber vor allem auffiel: Marken, die BFCM gewannen, begannen nicht am Freitag. Sie begannen Anfang November. Bereits ab dem 7. November starteten erste Rabattkampagnen, und bis zum Montag vor Thanksgiving enthielten mehr als 40% aller E-Mail-Kampagnen Preisnachlässe. Das klingt früh – aber die Daten zeigen, dass Konsumenten im Vergleich zum Restjahr 40% schneller von Browse zum Kauf wechselten, sobald die BFCM-Saison begann.

Für das nächste Mal bedeutet das: BFCM-Planung beginnt nicht im Oktober. Sie beginnt im September.

Consumers prioritized product quality and brand loyalty. Discounts in the 10–15% and 20–25% ranges performed better than steep price cuts, underscoring a shift toward value-driven purchasing.

Das ist im Übrigen einer der wichtigsten Punkte des gesamten Berichts. Der verbreitete Reflex „Wir müssen bei BFCM größere Rabatte geben als letztes Jahr” ist nicht durch Daten gedeckt. Im Gegenteil.

Multi-Channel als Pflicht, nicht Option

Die dritte, aber vielleicht eindrücklichste Erkenntnis: Marken, die SMS in ihre Strategie integrierten, erzielten im BFCM-Zeitraum 20% mehr E-Commerce-Umsatz year-over-year, was über 100 Millionen Dollar in GMV bedeutete.

Dazu kommt: Die Zahl der Events, die über Klaviyo-Integrationen einliefen, stieg durchschnittlich um 60% pro Kundenkonto. Das bedeutet, dass die Top-Marken 2024 mehr Datenpunkte je Kunde als je zuvor nutzten – von Social-Media-Interaktionen bis hin zu In-Store-Käufen – und diese Daten in ihr Targeting einflossen ließen.

Ein Praxisbeispiel aus dem Artikel: Die Westernstiefel-Marke Tecovas segmentierte in ihrer BFCM-Kommunikation nach Kundenwohnort und bisherigem In-Store-Verhalten, um relevante Nachrichten über lokale Stores zu schicken – während der Großteil der Konkurrenz identische Online-Flash-Sales an alle schickte.

Den vollständigen Bericht mit detaillierten Branchen-Daten (Hardware & Home Improvement, Elektronik, Food & Beverage) findest Du direkt bei Klaviyo. Kurz: Wer nächstes BFCM besser abschneiden will, liest das Original. Es lohnt sich, auch wenn die Saison noch Monate entfernt scheint – die Planung beginnt jetzt.